VERANSTALTUNGEN
 
Programm 2017 (pdf-Download)
 
 

 Vorträge:

Die Veranstaltungsräume "Konventstube" und "Museum Bayerisches Vogtland" erreichen Sie über den Hof der Hospitalstiftung, Unteres Tor, Hof.
Den Eingang Konventstube finden Sie neben dem Stadtarchiv, den Eingang zum Museum im Hof links.
Parkmöglichkeiten sind in Ludwigstraße und Unteres Tor, in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsräume, vorhanden!

Auf der Startseite finden Sie das Jahresprogramm und den aktuellen Mitgliederrundbrief mit weiteren Informationen als pdf-Datei zum Herunterladen und zum Ausdrucken.
 

19.01.2017

Dr. Arnd Kluge, Hof:

In aller Freundschaft – Stammbücher und Poesiealben als Quellen der Kommunikationsgeschichte an Beispielen aus dem Stadtarchiv Hof

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Im 16. Jahrhundert entstand an der Universität Wittenberg ein heute fast ausgestorbenes Kommunikationsmedium:

Stammbücher, die zunächst von Studenten, dann vom männlichen Adel und Bürgertum geführt wurden. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert verweiblichte und verkindlichte das Stammbuch und wurde als Poesiealbum bis nahe an die Gegenwart zum typischen Memorialschriftgut junger Mädchen. Der jüngste Spross dieser Tradition sind Freundschaftsbücher, doch der größte Teil der heutigen Internet-Jugend wächst ohne dauerhafte schriftliche Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend auf. An zahlreichen Beispielen aus dem Stadtarchiv Hof zeigt der Referent, wie sich Form und Funktion des Mediums über die Jahrhunderte verändert haben.


30.01.2017

Edith Kalbskopf, Marktredwitz:

Vom Bayerisch-Werden und anderen Merk-würdigkeiten. 201 Jahre Marktredwitz in Bayern

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Seit dem 14. Jahrhundert war der Ort Redwitz ein Vorposten der Reichsstadt Eger. Diese Verbindung zu Eger und später zu Böhmen hat das Leben in Redwitz über die Jahrhunderte maßgeblich bestimmt. Vieles war in Redwitz etwas anders als im Umland – Gesetze, Handwerk, Handel. Nicht unbedingt zum Nachteil der Redwitzer – sie haben es gut verstanden, ihre „Insellage“ zwischen den Mächten zu ihren Gunsten zu nutzen. Der Ausbruch der Napoleonischen Kriege führte zu zahlreichen Veränderungen in Europa. Insbesondere die vielen kleinen Herrschaften und Gebiete Frankens verschwanden von der Landkarte. Im Jahr 1816 ereilte auch Redwitz dieses Schicksal: Längst vollständig von Bayerischem Gebiet umgeben, kam der Ort durch den Münchner Vertrag schließlich ebenfalls an Bayern. Die Referentin – Stadtarchivarin von Marktredwitz –  erläutert, welche Veränderungen durch diesen Übergang auf die Redwitzer zukamen und wie manche Anfangsschwierigkeiten bewältigt wurden.

 

09.02.2017

Prof. Dr. Christoph U. Schminck-Gustavus, Bremen:

Ermittlungen zur Shoah in Griechenland

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Die Schrecken des Zweiten Weltkriegs sind in Griechenland unvergessen. Der Referent hat jahrelang in Nordgriechenland Kriegszeugnisse und Erinnerungen aufgezeichnet. Der Lichtbilder-Vortrag behandelt die Deportation der Jüdischen Gemeinde von Joannina. Diese letzte Phase der Ausmordung der griechischen Judenheit, im Rahmen der sogenannten „Endlösung der Judenfrage“, begann in Joannina/Epirus am 25.März 1944. Zahllose Menschen wurden damals nach Auschwitz in die Gaskammern geschickt. Dem Massenmord sind fast alle jüdischen Gemeinden Griechenlands zum Opfer gefallen. Die Verantwortlichen des Mordprogramms sind nach sechs Jahren Ermittlungen von der Bremer Staatsanwaltschaft im Jahre 1970 außer Verfolgung gesetzt und das Verfahren eingestellt worden. Erkundungen über die Hintergründe dieses Justizskandals schließen den Vortrag ab.

 

22.02.2017

Filmvorführung: Hitlerjunge Quex – ein NS-Propagandafilm aus dem Jahr 1940

17.00 Uhr und 19.30 Uhr, Central-Kino, Altstadt 8, Hof

Nach dem überwältigenden Erfolg der Vorführung des Films „Jud Süß“ im Jahr 2016 zeigen der Nordoberfränkische Verein und das Stadtarchiv Hof erneut einen nationalsozialistischen Propagandafilm. „Hitlerjunge Quex“ wird  - wie schon „Jud Süß“ –  nach einer kurzen fachlichen Einführung gezeigt; nach der Vorführung ist Zeit für Fragen und Diskussion. Zwei Zeiten stehen zur Auswahl. Für den Film wird aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich geworben, es handelt sich um „geschlossene Veranstaltungen“, die den Mitgliedern und Freunden des Nordoberfränkischen Vereins und den weiterführenden Hofer Schulen vorbehalten sind. Der Eintritt ist frei; wir bitten um eine Spende. Sie werden nur dann eingelassen, wenn Sie eine Eintrittskarte besitzen. Diese müssen Sie bis zum 10. Februar im Stadtarchiv Hof abholen oder sich von uns zuschicken lassen; bitte nennen Sie uns die Uhrzeit, zu der Sie den Film sehen möchten. Nur wer am Eingang eine Eintrittskarte vorweist, wird eingelassen! Gern dürfen Sie auch Ihre Freunde und Bekannten mitbringen.
„Hitlerjunge Quex“ war der erste große Propaganda-Spielfilm der Nationalsozialisten. Er wurde 1933 von der UFA hergestellt nach einem Roman aus dem Vorjahr. Die Hauptfigur ist ein Berliner Arbeiterjunge, der sich von der kommunistischen Jugend entfernt und der Hitlerjugend zuwendet. Aus Rache wird er von den Kommunisten ermordet. Der Film thematisiert Verheißungen des Nationalsozialismus für Jung und Alt und das Bestreben der Nationalsozialisten, die Arbeiterschaft auf ihre Seite zu ziehen, vor allem die jungen Arbeiter. Ehre, Befehl und Gehorsam und der Kampf bis in den Tod sollten vermittelt werden. Für heutige Betrachter ist vor allem interessant, wie der Film versucht, sie mit Emotionen und Spannung ideologisch zu beeinflussen. Die Hauptfigur ist Identifikationsträger par excellence. Obwohl der Film ab 6 Jahren freigegeben war, empfehlen wir, ihn nicht vor dem Alter von 14 Jahren anzuschauen.

 

08.03.2017

18.00 Uhr, Casino der Sparkasse Hochfranken, Sonnenplatz 6, Hof (Eingang Bismarckstraße oberhalb „Trompeter“):

Jahreshauptversammlung;

anschließend:
20.00 Uhr: Vortrag: Dr. Gerhard Lehrberger, München: Bayreuther Marmor: Polierfähige bunte Kalksteine aus dem Hofer Land

Seit 1753 wurden in St. Georgen bei Bayreuth verschiedene Marmorarten aus dem östlichen Teil der Markgrafschaft Brandenburg-Bayreuth verarbeitet. Dazu zählten auch die abgebauten Flaserkalke aus dem Hofer Land. Durch die Weiterverarbeitung der Bruchstücke in St. Georgen wurde aus dem „Hofer Marmor“, ebenso wie aus Marmor aus der Gegend von Wunsiedel oder Streitberg, ein „Bayreuther Marmor“. In St. Georgen wurden aus über vierzig verschiedenen Marmorarten unter anderem Altäre, Särge, Grabsteine, Tischplatten, Kamineinfassungen, Schmuck-, Butter- oder Tabaksdosen, Wandleuchter oder Mörser hergestellt. Dr. Gerhard Lehrberger vom Lehrstuhl für Ingenieurgeologie an der Technischen Universität München geht auf Abbau und Verarbeitung des Hofer Marmors ein und wird Verwendungsbeispiele aus dem näheren und weiteren Umfeld (darunter z. B. die Befreiungshalle in Kelheim) vorstellen. 
Der Vortrag ist öffentlich. Nicht-Mitglieder des Vereins sind herzlich willkommen.

 

23.03.2017

Thomas Blachnik, Nürnberg:

Die Arnika - Eine Leuchtturmart der Biologischen Vielfalt. Wildblume, Heilpflanze und Zugpferd für Naturerleben

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

In der Arnika vereinen sich viele Aspekte, die mit dem modernen Begriff der Biologischen Vielfalt verbunden sind: Leitart selten gewordener Magerrasen und Bergwiesen, Heilpflanze, genetische Ressource und Kulturgut. Als attraktive Erscheinung ist sie als „Leuchtturmart“ geradezu prädestiniert. Jahrzehnte ist es her, dass sie in Frankenwald und Fichtelgebirge ganze Wiesen gelb einfärbte. Inzwischen ist sie selten geworden und droht vielerorts auszusterben. Nicht zuletzt deswegen ist sie eine Art, für deren Erhalt die Bundesrepublik Deutschland große Verantwortung trägt und Erhaltungsprojekte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt fördert. Unser Mitglied Thomas Blachnik stellt die verschiedenen Aspekte der Arnika vor und berichtet auch fotographisch von den Schutzbemühungen des Hofer Arnikaprojektes.

 

04.04.2017

Dr. Alex Burkhardt, Marburg:

Aus Demokraten werden Nationalsozialisten? Die Radikalisierung des Hofer Bürgertums zwischen 1919 und 1924

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Zwischen 1919 und 1924 ändert das protestantische Bürgertum  in Hof drastisch sein Wahlverhalten: Die Stimmen, die am Anfang der Zeitspanne einer linksliberalen pro-republikani-schen demokratischen Partei galten, werden gegen Ende den Nazis zugewandt. Diese außerordentliche Verschiebung des Wahlverhaltens ging einher mit einer Gesamtveränderung der lokalen bürgerlichen politischen Kultur – von vorsichtig prodemokratisch, pro-Völkerbund und fortschrittlich hin zu autoritär, nationalistisch und lautlos antisozialistisch. Warum kam diese merkwürdige und beunruhigende Wende zustande? Der Referent Dr. Alex Burkhardt hat sich in seiner Doktorarbeit an der St. Andrews University in Schottland mit diesen Fragen beschäftigt und die sich verändernde Ideologie des Hofer Bürgertums in diesem Zeitraum analysiert. Im Vortrag präsentiert er die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit und zeigt, welche Faktoren zur Radikalisierung des Hofer Bürgertums in den Anfangsjahren der Weimarer Republik beigetragen haben.

 

20.04.2017

Jana Nitzschke, Wunsiedel:

FichtelgeBIERge. Geschichte(n) rund ums Bier

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Das Bierbrauen hat in der Region rund um das granitene Hufeisen eine lange Tradition.
Bereits im Mittelalter gab es Kommunbrauhäuser, genehmigt von den jeweiligen Landesherren. Diese sind leider vielfach verschwunden oder in Privatbrauereien übergegangen. Denn das Bier galt auch im Fichtelgebirge, allerdings zumeist in schwacher Form, als Grundnahrungsmittel. Noch im 19. und frühen 20. Jahrhundert besaß jeder Ort im Fichtelgebirge mehrere Brauereien. Heute sind es noch 12 Brauer und Brauereien im Fichtelgebirge, die den Gerstensaft selber herstellen. Die Sortenvielfalt ist bemerkenswert hoch, das Engagement und der Einfallsreichtum der Brauer und Brauerinnen für ihr Produkt überwältigend. Das Anliegen des Vortrags ist es – in Anlehnung an die Themenbereiche der gleichnamigen Ausstellung, die 2016 im Fichtelgebirgsmuseum zu sehen war - die Geschichte des Bierbrauens im Fichtelgebirge von der Vergangenheit bis in die Gegenwart schlaglichtartig zu dokumentieren.

 

09.05.2017

Dr. Petra Hölscher, München:

Helga Zahn. Eine bedeutende Schmuckkünstlerin aus Schwarzenbach an der Saale

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Helga Zahn (1936-1985) galt als eine der führenden Schmuckkünstlerinnen in Großbritannien, aufgewachsen ist die aber in Schwarzenbach an der Saale. Mit 21 Jahren tauschte sie ihre Heimatgemeinde gegen das pulsierende Leben in London ein, erlebte dort den Aufbruch der „Swinging Sixties“ und das Aufkommen der „Pop-Art-Bewegung“, hatte einen zweiten Wohnsitz in New York und reiste immer wieder nach Paris. Bald gehörte sie zu den tragenden Säulen des „studio jewelry movement“, jener seinerzeit jungen Bewegung, die Schmuck als eigenständige Kunstrichtung definierte. Dabei war Helga Zahn Autodidaktin und keine ausgebildete Goldschmiedin. Dr. Petra Hölsch, Oberkonservatorin in der neuen Sammlung – The Design Museum München, wird Leben und Werk von Helga Zahn vorstellen und deutlich machen, welche bedeutenden Impulse von ihr im Bereich des Autorenschmucks ausgingen.

 

23.05.2017

Adrian Roßner, Zell:

Zwischen Tradition und Moderne - das Hofer Land im Zeichen der Industrialisierung

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Das Hofer Land zählt bis heute zu den Kernzentren der Textilindustrie in Deutschland und ist damit von einer jahrhundertealten Tradition geprägt: Schon im ausgehenden Mittelalter konzentrierten sich die Menschen in der kargen Region auf eine Verarbeitung von Flachs, den man während der Wintermonate in den „Rockenstuben" händisch zu einfachen Tüchlein verwob. Darauf aufbauend fand insbesondere während der preussischen Regierung eine Stärkung des zwischenzeitlich in Manufakturen verlagerten Handwerks statt. Es war demnach keine „Revolution", die, ausgehend von Großbritannien, über die Region hinwegfegte, sondern der Höhepunkt einer langen Entwicklung, der Hof im 19. Jahrhundert zum Industriestandort machte. Diesen Prozess nachzuzeichnen und dabei auch die einhergehenden gesellschaftlichen Strukturwandlungen zu beschreiben, liegt im Fokus des Vortrags.

 

31.05.2017

Dr. Axel Herrmann, Hof:

Schule im Schatten des Hakenkreuzes. Zur Hofer Schulgeschichte im Dritten Reich

19.30 Uhr, Konventstube, Unteres Tor 7 (auf dem Hospitalhof), Hof

Nach der sog. „Machtergreifung“ im Jahre 1933 verkündete Kultusminister Hans Schemm den „Aufbruch der Nation“ an den bayerischen Schulen und ließ eilends die Lehrpläne in den „Gesinnungsfächern“ Deutsch und Geschichte, Geografie und Biologie sowie im Sport im nationalsozialistischen Sinne umschreiben. Statt Aufbruch erlebte das Bildungswesen aber im Dritten Reich einen beispiellosen Niedergang, der nur deswegen nicht in einer völligen Katastrophe endete, weil das „Tausendjährige Reich“ nur 12 Jahre währte. Freilich überdauerten die Schatten des Hakenkreuzes auch die Zeit nach 1945, da die geringen Bemühungen um Aufklärung über die braune Vergangenheit – zumindest in Hof – durch eine breite Front des Verdrängens und bewussten Totschweigens konterkariert wurden.

Im Rahmen seiner umfassenden Erforschung der Hofer Schulgeschichte hat der Referent umfangreiche Archivrecherchen über die Hofer Schulen im Dritten Reich durchgeführt. Er wird daher in seinem Vortrag nicht nur viele bisher unbekannte Vorgänge aus jener Zeit an das Tageslicht befördern, sondern auch so heikle Punkte wie das Personalwesen der Hofer Lehrerschaft beleuchten.

 

26.06.2017

Dr. Hans-Wolfgang Helb, Kaiserslautern:

Vogelstimmen als Forschungsobjekte: Spottsänger, Mischsänger, Rätselsänger, Dialektsänger und Telemetrie

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Nach jedem Winter warten Naturfreunde mit Ungeduld auf den Beginn des Frühlings. Er wird maßgeblich mit durch das Ertönen der Vogelstimmen gekennzeichnet. Gesänge, Rufe und Instrumentallaute sind die akustischen Signale, um Reviere zu erobern und zu behaupten und um Weibchen für das Brutgeschäft anzulocken. Vogelkundler haben dann die Gelegenheit, diese reichhaltige und ästhetische Kommunikation (Sprache) mit anzuhören und auf ihre Konstruktion und Bedeutung zu hinterfragen. Einige Grundprinzipien wie auch überraschenden Besonderheiten sollen aufgezeigt und näher erläutert werden: Das Spotten oder auch Imitieren von fremden Stimmen-Vorbildern soll an Beispielen vorgestellt werden, etwa beim Sumpfrohrsänger. Mischsänger können sich nicht immer zwischen den Lautäußerungen von zwei Arten entscheiden, etwa die Fitis-Zilpzalp-Mischsänger. Warum? Rätselsänger produzieren Gesänge, deren Herkunft und Bedeutung in der Tat auch oft den Wissenschaftlern Rätsel aufgeben. Dialektsänger können im Prinzip mit Sprachdialekten der Menschen verglichen werden. Einige Beispiele wie die Goldammer, der Ortolan und die Mönchsgrasmücke sollen in diesem Sinne näher erläutert werden. Und schließlich: Um hinter die tiefsten Geheimnisse der Vogelstimmen zu kommen, kann auch modernste Technik zum Einsatz kommen, wie die Radiotelemetrie mit Miniatursendern.

 

01.07.2017

14.30 Uhr: Köditz
Besichtigung der Alten Wagnerei in Köditz (Museum und Veranstaltungsgelände)

Treffpunkt (für Selbstfahrer): 14.30 Uhr am Museum „Alte Wagnerei“ in Köditz (Uferstraße 9)

2014 eröffnete der noch junge Verein Historia Köditz in der ehemaligen Wagnerei Saalfrank das Museum Alte Wagnerei. Die Werkstatt, die bis 1985 in Betrieb war, ist komplett erhalten und zeigt das Fertigungsspektrum der Wagnerei, angefangen bei Skiern, Wagenrändern bis hin zu ganzen Wagen. Das dazugehörige Wohnhaus, das aus dem Jahr 1788 stammt, ist im Erdgeschoss mit Küche, Speisekammer und Wohnzimmer eingerichtet wie vor 100 Jahren. Das Obergeschoss dagegen bietet Raum für Sonderausstellungen. Noch ist hier die Ausstellung „…angekommen? Erinnerungen von Flüchtlingen und Einheimischen aus Köditz nach 1945“ zu sehen. Diese Ausstellung erläutert auch, warum die Köditzer den Spitznamen „Glockenläuter“ tragen. Die zugehörige Scheune wurde von der Historia Köditz zum Veranstaltungsraum umgebaut, auch wurde der angrenzende Garten renoviert. Beide laden zum gemütlichen Verweilen ein. Der Besuch soll nicht nur Gelegenheit zum Besichtigen der Ausstellungen bieten, sondern bei Kaffee und Kuchen auch zum Austausch mit dem Trägerverein, der in Eigeninitiative dieses Kleinod geschaffen hat. Die Anreise erfolgt mit privaten PKWs. Um vorherige Anmeldung bis zum 23. Juni per E-Mail an: mail@lnv-hof.de bzw. telefonisch bei der Vorsitzenden unter 09281/815-2701 wird gebeten. Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, wird gebeten, dies bei der Anmeldung mitzuteilen.

 

10.09.2017

11.00 Uhr, Museum Bayerisches Vogtland, Sigmundsgraben 6, Hof:

Buchvorstellung: Beatrix Münzer-Glas / Dr. Arnd Kluge, Hof: Die Chronik der Stadt Hof Band XI: Die Denkmäler der Stadt Hof

Anlässlich des Tages des offenen Denkmals stellen Dr. Arnd Kluge und Beatrix Münzer Glas den neuen Band der Chronik der Stadt Hof vor, der sich mit den Denkmälern der Stadt Hof befasst. Der mit über 750 Seiten sehr umfangreiche Band, der reich bebildert ist (alle noch existierenden Denkmäler sind mit mindestens einer Abbildung vertreten), dokumentiert eindrücklich, welche Vielzahl an Denkmälern in der Stadt zu finden sind. Und das, obwohl keineswegs alle Denkmäler aufgeführt sind, sondern nur die Denkmäler aufgenommen wurden, die sich auf eine konkrete Person oder auf ein konkretes Ereignis beziehen. Die Spannbreite reicht von Grabdenkmälern über Kriegerdenkmälern hin zu Hausinschriften, Memorialbäumen, Unfallkreuzen und sogar Straßennamen. Damit macht das Werk die Vielseitigkeit des Denkmalbegriffs deutlich und enthält selbst für gute Kenner der Stadt Hof viele Neuentdeckungen.

 

13.10.2017/
14.10.2017

Münch-Ferber-Villa, Münch-Ferber-Str. 1, Hof:

Tagung: Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan. Nordostoberfranken und das Vogtland im Fokus (zusammen mit dem Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen)

jeweils ab 9 Uhr, Pavillon der Münch-Ferber-Villa, Münch-Ferber-Str. 1, Hof

Zusammen mit dem Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen veranstaltet der Nordoberfränkische Verein eine Tagung, die sich mit den Auswirkungen und Prozessen der Industrialisierung in unserer Region befasst. Mehrere Vereinsmitglieder bringen sich bei dieser Tagung mit Vorträgen zu verschiedenen Themen ein. Daneben referieren unter anderem Vertreter des Lehrstuhls für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte der FAU Erlangen, der Bezirksheimatpfleger und Vertreter des bayerischen Wirtschaftsarchivs. Die Tagung ist öffentlich für alle Interessierten. Ein Besuch einzelner Vorträge ist möglich. Über zahlreiche Besucher – insbesondere aus den Reihen der Vereinsmitglieder – würden wir uns sehr freuen, da im Anschluss an die Vorträge auch Zeit für Diskussionen ist.

 

26.10.2017

Ellen Mey, Hof:

Vortrag und Buchvorstellung: Der Maler Franz Wilhelm Voigt (1867-1949) und die Künstlervereinigung „Scholle“

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Als Inkarnation der progressiven Münchner Malerei hatte die 1899 gegründete Malergruppe „Scholle“ im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts überregionale Bedeutung. In ihren Bildern verbinden sich maltechnische Souveränität und Ausdruckskraft zu starker dekorativer Wirkung. Mit der Monografie des „Scholle“-Mitglieds Franz Wilhelm Voigt liefert Ellen Mey einen Beitrag zur Wiederentdeckung dieses lange vergessenen Malers, der 1867 in Hof geboren wurde. Sein Werk wird in zahlreichen Abbildungen und einer künstlerischen Würdigung ausführlich vorgestellt. Biografische Notizen und Fotos aus Familienbesitz werfen ein Licht auf sein persönliches Umfeld und ergänzen die künstlerische Einordnung.

 

16.11.2017

Adrian Roßner, Zell:

Der schwarze Tod im Fichtelgebirge

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

„Totentanz im Fichtelgebirge“: Die Pest gilt bis heute als eine der katastrophalsten Seuchen unserer Vergangenheit und forderte in ganz Europa Millionen von Opfern. Auf der Suche nach den Gründen für den Ausbruch der Krankheit schreckte man nicht davor zurück, „Andersgläubige“ zur Verantwortung zu ziehen, um damit das angebliche Strafgericht Gottes aufzuschieben. Auch im Fichtelgebirge griff in jener Zeit der Aberglauben von Neuem um sich: Pesthäuche sollten eingemauert werden, Himmelsbriefe Schutz vor den Miasmen gewähren und Bannsprüche den Tod am Betreten des Hauses hindern. Auf der Suche nach den historischen Hintergründen und den Folgen der Seuche bietet der Vortrag demnach auch eine Gesellschaftsgeschichte der Region. 

 


27.11.2017

Ulrich Schmidt, Oberkotzau:

Reisebericht: Eisenbahnromantik im Berner Oberland

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Ulrich Schmidt präsentiert Eindrücke seiner siebentägigen Reise im Jahr 2012, dem Jahr des 100. Jubiläums der Jungfraubahn und die Ergebnisse seiner Absicht, die Region mit zahlreichen Eisenbahnen, Bergbahnen und Seilbahnen kennen zu lernen. Vom Standquartier Wilderswil in der Nähe von Interlaken trifft man auf zahlreichen Eisenbahn- und Bergbahnstrecken auf die Highlights des gewaltigen Gebirges mit dem spektakulären Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Ulrich Schmidt zeigt großartige Landschaften, wie das Lauterbrunnental, das Zwischenseenland um Interlaken, die Regionen Grindelwald, Kleine Scheidegg, Schynige Platte, die Hochterrasse von Mürren und den Harder Kulm, den Berg Männlichen und nicht zuletzt das Jungfraujoch, die mit bequemen Fahrten und kleinen Wanderungen bei meist schönem Herbstwetter absolviert werden konnten. Es entstanden bei allen Unternehmungen spektakuläre Fotos, darunter zahlreiche Panoramafotos, die den Zuschauern das Berner Oberland hautnah vor Augen führen können. Neben dem informativen Kommentar begleitet klassische Musik die opulenten Bilder und aufschlussreiches Kartenmaterial informiert über Orte und Ziele.

 


Exkursionen:

27.05.2017

Exkursion zur Bayerischen Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ nach Coburg (mit Beatrix Münzer-Glas, Hof)

Coburg mit seiner Veste - die fränkische Krone - diesen Anspruch reklamiert die Residenz des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha für sich. Und genau dieser fränkischen Stadt gilt dieses Mal unser Besuch.
Auf der hoch über Coburg thronenden Veste per Bus angekommen erwartet uns eine Führung durch die bayerische Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner". Vor oder nach den Führungen ist eine selbständige Besichtigung der Außenanlage möglich, bevor wir uns wiederum per Bus zum Mittagessen aufmachen.
Frisch gestärkt bleiben wir in der Altstadt von Coburg, die wir im Rahmen eines ausführlichen Stadtrundgangs mit Besichtigung der Kirche St. Moritz kennenlernen werden.
Jetzt ist Zeit für eine kurze Kaffeepause, um dann mit dem Besuch des Coburger Puppenmuseums oder der "Ehrenburg" das Besichtigungsprogramm des Nachmittags zu beenden. Das Puppenmuseum gilt als das größte Europas und ist nach seiner Neueinrichtung noch interessanter als vorher. Anlässlich des 26. Internationalen Puppenfestivals bietet Ihnen das Puppenmuseum eine Sonderführung unter dem Motto "Hinter den Kulissen - das Magazin" und "Friedrich Rückert und seine Zeit im Puppenmuseum". Die "Ehrenburg", das Stadtschloss des Coburger Hauses, birgt neben vielen Sehenswürdigkeiten die Räumlichkeiten der Queen Viktoria und die Schlosskapelle, in der Walzerkönig Richard Strauß getraut wurde.
Was wäre ein Tag in Coburg ohne die berühmte Coburger Bratwurst? Die darf nicht fehlen und deshalb treten wir die Heimfahrt nicht an, ohne die Gelegenheit zu nutzen und eine Coburger Bratwurst zu genießen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Startseite!

 

15.07.2017

Radexkursion an die Eger in Tschechien - Mit Rad und Egronet-Ticket zu unseren tschechischen Nachbarn (mit Jörg Ogrowsky, Hof)

Treffpunkt: 8.45 Uhr am Hauptbahnhof Hof (Bahnhofsvorplatz)
Die diesjährige Radexkursion führt uns per Bahn und Rad ins Chebsker Becken und bringt uns kleine, aber kostbare Sehenswürdigkeiten näher, die etwas abseits der Straße liegen: alte sudetendeutsche Pfarrkirchen, versteckte Quellen, blubbernde Gase, wegweisende Steinkreuze, prächtige Egerländer Bauernhöfe, jüdische Friedhöfe und bescheidene Museen. Wir steigen in Aš aus dem Zug, bewegen uns hauptsächlich auf ruhigen Nebenstraßen und befestigten Wegen und erfreuen uns an dem vorbildlichen tschechischen Radwegenetz. Über die Elsterquelle und das Naturreservat Soos erreichen wir schließlich Kynšperk an der Eger, wo wir die Braukünste der dortigen Brauer genießen, um uns dann gestärkt in Richtung Franzensbad auf den Weg zu machen. Hier bringt uns der Zug wieder nach Hof zurück. Bitte Brotzeit und Getränke mitbringen und auch den Ausweis nicht vergessen. Wie auch in den letzten Jahren empfiehlt es sich, an diesem Samstag nicht zum ersten Mal Luft auf die Reifen gepumpt zu haben.

 

16.09.2017

2. Hauptexkursion nach Roth (mit Beatrix Münzer-Glas, Hof)

Treffpunkt: 7.30 Uhr, Parkplatz neben dem Gasthaus Deutsche Flotte, Plauener Straße, Hof

Auf den Spuren der „leonischen Industrie“, die ehemals auch im Höllental ansässig war, steht vormittags ein Besuch des Fabrikmuseums in Roth an. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts unterhielt die Leonische Drahtwerke AG (heute: LEONI AG) auf dem an der Roth gelegenen Platz „Obere Mühle 4“ eine Produktionsstätte für Leonische Waren, insbesondere für Flitter (Pailletten). Der zeittypische Maschinenpark wird den Teilnehmern im Rahmen von Vorführungen anschaulich vor Augen und zu Gehör gebracht. Der stadthistorische Rundgang am Nachmittag umfasst u.a. das beeindruckende Riffelmacherhaus aus dem 17. Jahrhundert, das als eines der schönsten Fachwerkhäuser in Franken gilt. Selbstverständlich führt sie auch in das Wahrzeichen der Stadt Roth, Schloss Ratibor. Im Anschluss an die Begehung der Prunkräume des Schlosses besteht Gelegenheit zur Besichtigung des im Schloss untergebrachten Stadtmuseums, das sich mit der wechselvollen Stadtgeschichte auseinandersetzt.

 

 

Darüber hinaus dürfen wir Sie noch auf folgende Veranstaltungen im Museum Bayerisches Vogtland hinweisen, die in Kooperation mit Mitgliedern des Nordoberfränkischen Vereins stattfinden:

Am Sonntag, 15. Januar 2017, geht die derzeitige Sonderausstellung „Kartenschmuck. Historische Landkarten als Kunstwerk“ zu Ende. Zum Abschluss referiert Peter Eitler in einem Lichtbildervortrag über historische Möglichkeiten der Vermessung und Kartenherstellung. Er setzt damit den Einführungsvortrag zur Ausstellung von der Ausstellungseröffnung fort. Beginn ist um 17 Uhr im Foyer des Museum Bayerisches Vogtland. Der Eintritt ist frei.

Seit April 2016 bieten unsere Gästeführer jeweils am letzten Sonntag im Monat verschiedene Themenführungen durch das Museum Bayerisches Vogtland an. Ab Januar 2017 finden die Führungen am ersten Sonntag im Monat statt, wenn dank der freundlichen Unterstützung der Hermann und Bertl Müller-Stiftung der Eintritt ins Museum kostenlos ist. Am 1. Januar 2017 um 15 Uhr führt Uta Prell durch die Abteilung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“. Gästeführerin Anne Grießhammer widmet sich am 5. Februar 2016 ebenfalls um 15 Uhr unter dem Titel „Endlich kann ich Großmutters Rezepte lesen!“ im historischen Klassenzimmer des Museums der deutschen Schrift (mit praktischen Lese- und Schreibübungen). Die Teilnahme an den Sonntagsführungen ist kostenlos.

 

Wir nehmen Sonntag dem 20.08.2017am Hallersteiner Handwerkermarkt teil.

Alle zwei Jahre lockt das Handwerkerfest zahleiche Besucher nach Hallerstein. Das kleine Dorf ist Schauplatz von Vorführungen und Angeboten verschiedener Handwerker. Auch der Nordoberfränkische Verein nimmt dieses Mal teil und bietet unter anderem seine Schreibwerkstatt an, in der auf Schiefertafeln und Papier die alte Schrift geübt werden kann. Besuchen Sie unseren Stand!


Wer uns am Handwerkerfest mit einem Angebot oder Standdienst unterstützen möchte, ist herzliche willkommen. Bitte melden Sie sich hierzu bei der Ersten Vorsitzenden (E-Mail: mail@lnv-hof.de, Tel. 09281/815-2701.)

 



Kolloquium:


Veranstaltungsort:
Absolvenstube der Meinels Bas, Vorstadt 13, 95028 Hof, soweit bei den jeweiligen Veranstaltungen nichts anderes vermerkt ist oder am entsprechenden Ort bei "Kolloqium unterwegs"
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nur auf explizite Angabe erforderlich. Gäste und Interessenten sind herzlich willkommen!

 

17.07.2017

Rainer Krolop, Hof: Hof und seine Erdbebenwarte(n)  

19.30 Uhr, Absolvenstube der Meinels Bas

Der vogtländische Raum war und ist von Erdbeben verschiedener Art häufig betroffen. Lange waren diese Beben aber nur subjektiv durch die betroffenen Menschen wahrnehmbar, ehe eine wissenschaftliche Messung einsetzte. 1909 errichtete der Nordoberfränkische Verein am Theresienstein die erste private Erdbebenstation in Bayern, um die Beben erstmals meßtechnisch zu erfassen und zu registrieren. Die für die technische Ausstattung erforderlichen Mittel waren durch eine private Spende zur Verfügung gestellt worden. 1928 wurde die Erdbebenstation an die Hohe Saas verlegt, wo sie – mit Unterbrechung am Ende des Zweiten Weltkriegs – bis zum Jahr 2001 in Betrieb war. Rainer Krolop stellt die Geschichte und Entwicklung der Hofer Erdbebenwarte vor. Er wird dabei auch auf die Bedeutung dieser Einrichtung eingehen, die von 1955-1960 sogar Bayerns einzige funktionierende Erdbebenwarte war.

 

 

04.12.2017

Rainer Krolop, Hof: Historische Wasserversorgung der Stadt Hof  

19.30 Uhr, Absolvenstube der Meinels Bas

Um 1500 lebten in der Hofer Alt- und Neustadt fast 5000 Menschen. Sie benötigten für sich, ihr Vieh und zum Wirtschaften täglich ca. 40.000 Liter Wasser. Viele Wohnhäuser hatten im Keller oder in Höfen Brunnen. Die ständig wachsende Einwohnerzahl erforderte zusätzliche Maßnahmen. Es musste Wasser aus der Umgebung nach Hof geführt werden. Dazu waren geeignete Quellgebiete erforderlich, Brunnenstuben mussten angelegt und gepflegt werden. Um das Wasser in die Stadt zu führen, entstanden Röhrenfahrten. Die längste betrug mehr als fünf Kilometer und kam aus Haidt. Gästeführer Rainer Krolop stellt im Kolloquium die Wasserversorgung Hofs in vorindustrieller Zeit vor. Thematisiert werden auch technische Anforderungen, verwendete Materialien und Relikte aus dieser Zeit.

 

Änderungen vorbehalten! Änderungen sind nicht beabsichtigt, aber kurzfristig möglich, zum Beispiel wegen der Erkrankung von Referenten! Bitte entnehmen Sie die aktuellen Daten unserer Internetseite oder der Presse. Mitglieder des Nordoberfränkischen Vereins erhalten - wie gewohnt - vier- bis sechsmal im Jahr ein Rundschreiben mit ausführlichen Informationen zu den Veranstaltungen.